Social Media und Ihre Website: 9 Tipps für die perfekte Verknüpfung
Wollen auch Sie den immer größer werdenden Einfluss von Social Media nutzen, um Ihr Unternehmen oder Ihre Marke auf allen zur Verfügung stehenden Kanälen optimal zu präsentieren – auch und insbesondere auf der eigenen Internetseite? Um einige der häufigsten Fehler zu vermeiden, haben wir eine kleine Liste erstellt, mit deren Hilfe Sie dafür sorgen können, dass kein Potential aufgrund mangelnder Verknüpfung von Social Media und Ihrer regulären Website verschwendet wird.
Tipp 1: Machen Sie Social-Media-Buttons sichtbar!
Dieser Vorschlag scheint auf den ersten Blick offensichtlich, wird aber erstaunlich oft vergessen. Versichern Sie sich also am besten noch einmal, ob Ihre Homepage über gut sichtbare Weiterleitungen zu Ihrem Social-Media-Auftritt verfügt. Ideal sind Buttons, die ein neues Fenster öffnen, da der User sonst Ihre Homepage verlässt.
Achtung: Verlinken Sie nur auf Social-Media-Dienste, die Sie auch regelmäßig pflegen, sonst kann das ganze kontraproduktiv sein. Was uns zum zweiten Tipp bringt.
Tipp 2: Social Media nur da, wo es auch Sinn macht!
Wenn Sie potentielle Kunden oder Partner darüber auf dem Laufenden halten wollen, was Ihr Unternehmen tut, sind Facebook und Twitter genau die richtigen Werkzeuge. Das funktioniert aber nur, wenn man sie auch zu nutzen weiß. Ein statischer Facebook-Auftritt, der seit Monaten nicht erneuert wurde, langweilt schnell. Haben Sie sich entschieden, diesen Weg zu gehen, sollten Sie sich auch laufend um Ihre Auftritte in sozialen Netzwerken kümmern.
Tipp 3: Bleiben Sie immer up-to-date!
Social Media entwickeln und ändern sich mit beeindruckender Geschwindigkeit. Das ist einer ihrer großen Vorteile, kann aber auch zur Stolperfallen werden. Wenn Sie etwa Ihre Buttons vor einem Jahr auf Ihre Homepage gestellt haben, kann es durchaus sein, dass die dahinterliegenden Plattformen schon längst wieder veraltet sind. Informieren Sie sich also stets über die aktuellen Trends. Aber auch hier gilt: weniger ist manchmal mehr, und nicht jeder neue Trend bereichert Ihren Auftritt im Netz wirklich.
Tipp 4: Nutzen Sie den Share-Button!
Wenn Sie ein Produkt verkaufen und bisher keinen Share-Button eingebaut hatten, so ist Ihnen eine hervorragende Möglichkeit entgangen, Nutzerempfehlungen zu generieren. Mit Hilfe dieses Buttons haben User die Möglichkeit, Ihr Produkt mit einem Klick weiter zu empfehlen und damit Aufmerksamkeit dafür zu schaffen. Das gilt natürlich ebenso für Blogeinträge oder anderen Content, den Sie verbreiten möchten.
Tipp 5: Analysieren Sie!
Achten Sie immer darauf, wie einzelne User Ihr Social-Media-Angebot nutzen. Welche Links werden besonders häufig geklickt, welche fast nie? Um solche Details zu erfahren, bietet sich die Event-Tracking-Funktion von Google Analytics an. Google liefert Ihnen dafür eine Schritt-für-Schritt-Anleitung, mit der Sie die Funktion auf Ihrer Webseite integrieren können. Und wenn das Ergebnis sein sollte, dass zu wenige User Ihre Social-Media-Plattformen besuchen: Vielleicht ist ja der Button nicht optimal platziert?
Tipp 6: Respektieren Sie die Nutzungsbedingungen!
Ein Punkt, der eigentlich klar sein sollte. Doch selbst große Marken verstoßen immer wieder gegen die Regeln, die von den Betreibern der Social-Media-Plattformen aufgestellt werden.
Wettbewerbe auf Google+ sind verboten. Einen privaten Facebook-Account als Unternehmensseite zu führen, geht ebenfalls nicht. Und für Werbeaktionen auf Facebook gelten strenge Regelungen. Ein Verstoß gegen diese Richtlinien kann dazu führen, dass die Fan-Seite komplett vom Netz genommen wird. Sollten Sie in der Vergangenheit gegen die Nutzungsbedingungen verstoßen haben, löschen Sie die entsprechenden Seiten und verlinken Sie nicht auf diese.
Tipp 7: Übertreiben Sie nicht!
Bevor Sie eine Seite mit Share-Buttons überladen, überlegen Sie sich: Gibt es hier Informationen, die Leute für wichtig genug halten, um sie weiter zu erzählen?
Tipp 8: Hüten Sie sich vor Verwechslungen!
Seien Sie sich darüber im Klaren, mit welchem Feature Sie welche Ziele erreichen. Ein „Like“-Button auf Ihrer Seite wird die Leute nicht zu Ihrer Facebook-Seite weiterleiten, dasselbe gilt für das „+1“ und Ihren Google+-Auftritt.
Tipp 9: Nutzen Sie Monitoring-Tools als Ergänzung zu Google Analytics!
Es gibt viele Möglichkeiten, Kennzahlen zu Aktivitäten auf Ihren Social-Media-Plattformen zu erfassen. Solche Informationen sind besonders wichtig, um Trends zu erkennen und herauszufinden, warum bestimmte Kampagnen erfolgreich waren oder gefloppt sind. Sie können die von Facebook zur Verfügung gestellten Statistiken ebenso nutzen wie externe Tools, viele davon sind sogar kostenlos.
Unser Fazit: Eine Trennung von Social Media und Ihrer Webseite ist kontraproduktiv. Nutzen Sie stattdessen die Möglichkeiten, Social-Media- und Webauftritte Ihres Unternehmens zu verzahnen und so mehr Aktivität auf beiden zu generieren.
(Konstantin Flemig)
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