H&M hat die Google+-Präsenz mit den meisten Followern

H&M konnte auf Google+ die Schwergewichte Pepsi, Starbucks und Coca-Cola überholen und steht nun mit rund 500.000 Followern an der Spitze der Unternehmensseiten. Google, das lange Zeit die Führung für sich beanspruchen konnte, findet sich nur noch auf Platz 13 wieder.

Diese Zahlen hat Simply Measured in einer umfassenden Studie veröffentlicht, drei Monate nach Veröffentlichung der Google+ Unternehmensseiten. Sie basiert auf Interbrands “Best Global Brands 2011″ und untersucht, inwiefern die bekanntesten Marken auch auf Google+ eine hohe Anzahl an Interessenten vereinen können.

Im Vergleich zum Dezember letzten Jahres hat sich die Anzahl der Top-100-Marken, die eine Google+ Page besitzen, gerade einmal von 61 auf 62 erhöht. Dafür können diese Seiten mit mehr Aktivität glänzen: 15 (anstatt 11 im Dezember) Unternehmensseiten stellen dreimal wöchentlich oder öfter Inhalte in Google+ zur Verfügung. Außerdem gab es im Dezember noch keine einzige Seite über 100.000 Follower, mittlerweile sind es 13 Stück. Interessant ist auch, dass alle Marken zusammen im Dezember insgesamt unter 300.000 Follower verzeichnen konnten, während mittlerweile die 3,6 Millionen überschritten wurden:

Allerdings muss auch dazu gesagt werden, dass diese Zahlen noch meilenweit von den Facebook-Daten entfernt sind. H&M hat beispielsweise 9,7 Millionen Facebook-Fans – also rund das 19-fache der Google+-Follower. Andere Unternehmen wie Starbucks mit rund 28,1 Millionen Fans verdeutlichen diese starke Kluft (im Vergleich: 333.548 Follower auf Google+).

Nichtsdestotrotz lässt sich ein beachtliches Wachstum auf Google+ feststellen. Nicht nur bei den Nutzerzahlen selbst, sondern auch bei der Anzahl der Follower von Unternehmensseiten und der Aktivitäten der Unternehmen selbst. Zwar fällt das Wachstum auf dem US-amerikanischen Markt wesentlich deutlicher aus, aber auch in Deutschland gewinnt die Plattform an Popularität, vor allem auch durch die starke Integration in die sonstigen Google-Dienste.

(Fabian Tief)

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