Der große Guide zu Google+, Teil 3: Tipps & Tricks

Der große Google+ Guide verschafft Ihnen in vier Teilen einen Überblick über Googles soziales Netzwerk: Erste Schritte, Profilmanagement, Tipps & Tricks und nützliche Browser-Addons.
In diesem Teil werden verschiedene Tipps vorgestellt, die den Umgang mit Google+ erleichtern.
I – Tipps für Privatnutzer
Facebook-Freunde zu Google+ importieren
Um bestehende Facebook-Freunde zu Google+ zu übertragen kann man sich eines kleinen Tricks bedienen. Google+ erlaubt wie bereits erwähnt den Import von Yahoo-Kontakten. Yahoo selbst bietet die Möglichkeit, Facebook-Kontakte zu importieren. Übertragen Sie also Ihre Facebook-Kontakte auf ihr Yahoo-Konto und importieren Sie anschließend ihre Yahoo-Kontakte. Allerdings wird die Import-Funktion erst 14 Tage nach Anmeldung bei Yahoo freigeschalten.
Alternativ kann für Google Chrome das Addon „Facebook Friend Exporter“ eingesetzt werden. Nach der Installation muss Facebook auf Englisch umgestellt werden (am Seitenende). Dann taucht in der Navigationsleiste der Punkt „Export friends“ auf. Mit einem Klick darauf startet sich der selbsterklärende Exportvorgang.
Teilen der Beiträge deaktivieren
Durch die Kreise lässt sich bereits sehr genau definieren, wer von Ihnen gepostete Inhalte sehen darf und wer nicht. Prinzipiell besteht aber die Möglichkeit, dass der Beitrag weiter geteilt wird. Das können Sie unterbinden, indem Sie nach Veröffentlichen Ihres Beitrages das Optionsmenü rechts oben auswählen und dort „Diesen Beitrag sperren“ anwählen. Entsperren funktioniert auf die gleiche Weise.
Google+-Hangouts über YouTube starten
Ein Google+-Hangout bietet schon von Grund auf die Möglichkeit, zusammen YouTube-Videos zu schauen. Diese Funktion rückt jetzt noch weiter in den Vordergrund, denn Google ermöglicht es, Hangouts direkt über YouTube zu starten. Durch einen Klick auf „Weiterleiten“ bei jedem beliebigen YouTube-Video haben Sie nun die Möglichkeit, direkt einen Hangout zu initiieren.
Permalinks zu Beiträgen
Jeder Beitrag besitzt einen eigenen Link, der direkt zu ihm führt. Durch das Klicken auf den Zeitstempel gelangt man zu dem einzelnen Beitrag und kann die URL kopieren.
Lesen von Beiträgen im Stream
Google+ stellt ähnlich wie Facebook Neuigkeiten in einem Stream dar. Dieser kann nach Kreisen gefiltert werden. „Nicht in Kreisen“ sind Beiträge von Leuten, die Sie in ihren Kreis hinzugefügt haben, die aber von Ihnen nicht berücksichtigt wurden. Beim Lesen von Beiträgen haben Sie die Möglichkeit, Beiträge zu ignorieren und Personen zu blockieren (über das Dropdown-Menü). Wenn Sie eine Person blockieren, sehen Sie keine Inhalte dieser Person mehr, sie ist nicht mehr in Ihren Kreisen, kann keine Inhalte von Ihnen sehen und Sie nicht mehr in Beiträgen erwähnen.
Direktnachrichten
Direktnachrichten sind in Google+ nicht so offensichtlich wie in Facebook, jedoch trotzdem möglich. Wenn Ihr Kontakt bereits ein Google+-Profil besitzt, kann ein neuer Beitrag erstellt und nur dieser Kontakt als Empfänger eingestellt werden. Alternativ kann der Kontakt durch ein @ im Beitrag erwähnt werden (z.B. @Max Mustermann). Oder Sie besuchen das Profil des Kontakts. Unter dem Profilbild findet sich zumeist ein „E-Mail senden“-Button.
Vorsicht bei “Erweiterten Kreisen”
Der Einsatz von Erweiterten Kreisen sollte wohlüberlegt geschehen. Diese Einstellung sorgt nämlich dafür, dass der Beitrag oder die Information für alle Kontakte und die Kontakte dieser Kontakte sichtbar ist. Das kann schnell in die Tausende gehen.
II – Tipps für Unternehmen
Kreise für Feedback nutzen
Kreise bieten sich an, um gezielt Feedback für Fragestellungen zu bekommen. Dafür müssen die Kreise jedoch systematisch angelegt sein und gepflegt werden. So lassen sich beispielsweise für Projekte Kreise anlegen. Die am Projekt beteiligten Mitarbeiter sollten diesen dann zugeordnet und Fragen an den Kreis gerichtet werden.
Hangouts statt Videokonferenzen
In den USA wird die Hangout-Funktion für Google+ bereits in Unternehmen eingesetzt. Sie stellt dabei keinen vollständigen Ersatz für Videokonferenzen dar und vor allem sensible Themen sollten dort nicht besprochen werden. Schließlich sind Google+ Hangouts öffentlich zugänglich. Aber für geografisch verteilte Teams sind sie eine einfache und schnelle Möglichkeit der Videokommunikation.
Huddle zur Koordination nutzen
Mit Huddles lassen sich auf Veranstaltungen organisatorische Angelegenheiten prima koordinieren. Dafür muss jeder auf der Veranstaltung anwesende Mitarbeiter dem Huddle hinzugefügt werden. So können sie alle auf dem gleichen Informationsstand halten.
Im nächsten und letzten Teil des großen Guides zu Google+ stellen wir Ihnen nützliche Browser-Addons vor, die den Umgang mit Google+ vereinfachen oder erweitern.
(Fabian Tief)
Teil 1: Erste Schritte
Teil 2: Profilmanagement
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