Suchmaschinenoptimierung – Sechs SEO-Schritte für Einsteiger

Suchmaschinenoptimierung ist heutzutage kein unbekannter Begriff mehr. Die meisten Unternehmen wissen grob, um was es dabei geht und was wichtig ist. Jedoch tun sie sich nach wie vor schwer, eine solide SEO-Strategie zu entwickeln. HubSpot hat deshalb sechs Schritte für Einsteiger zusammengetragen.

  1. Eine Schlagwort-Liste erstellen
  2. Schlagwörter sind das Herz von SEO. Mit ihnen steht und fällt die SEO-Strategie. Es ist ratsam, eine Liste mit etwa zehn Schlagwörtern zu erstellen, die mit Ihrem Produkt oder Ihrer Dienstleistung zu tun haben. Anschließend sollten Sie diese Schlagwörter ins Keyword Tool von Google eingeben, um ähnliche zu finden. Mithilfe des Suchvolumens und der Stärke des Wettbewerbs verschlanken Sie ihre Schlagwort-Liste auf etwa 10 bis 15 Begriffe, die Ihnen am sinnvollsten erscheinen. Wichtig: Die Schlagwort-Liste sollte stets auf dem Laufenden gehalten und an Branchen- und Suchtrends angepasst werden.

  3. Schlagwortbasierte Webseiten erstellen
  4. Um ein möglichst gutes Ranking-Ergebnis in Suchmaschinen zu erzielen, ist es wichtig, mehrere Seiten auf Ihrer Webseite zu erstellen. Diese sollten jeweils auf ein bestimmtes Schlagwort ausgerichtet sein. Anhand der bereits erstellten Keyword-Liste lässt sich die Anzahl dieser Seiten festmachen. Dabei sollten so viele erstellt werden, wie das Unternehmen Produkte, Angebote oder Standorte hat. Das macht es für Kunden einfacher, Sie in Suchmaschinen zu finden. Jede dieser Seiten sollte für den Kunden relevante Inhalte beinhalten und durch Bilder oder Links auf anderer Teilbereiche verlinken. Tipp: Erstellen Sie eine Liste, auf der Sie die Teilseiten nach Priorität ordnen. Danach sollten Sie beginnen, sie in dieser Reihenfolge zu veröffentlichen. Genauso wie Ihre Schlagwort-Liste sollte sich auch Ihr Seitenportfolio stetig weiterentwickeln.

  5. Ein Blog aufsetzen
  6. Blogging bietet erstaunlich viel SEO-Potential. Letztendlich ist nämlich jeder Blogeintrag eine eigene Webseite, die für sich in Suchmaschinen gelistet wird. Falls Ihr Unternehmen noch kein Blog besitzt, sollten Sie eines erstellen und mindestens einmal pro Woche einen Eintrag erstellen. Dabei sollten Sie jedoch nicht vergessen, dass Sie primär für Ihre Leser und nicht für die Suchmaschinen bloggen. Deshalb ist es empfehlenswert, über Dinge zu schreiben, die Ihre Zielgruppe interessieren und dabei relevante Schlagwörter zu verwenden.

  7. Einen Linkaufbau-Plan erstellen
  8. Linkaufbau spielt sich im Gegensatz zu den vorangegangenen Schritten nicht auf der eigenen Webseite ab. Es ist ratsam, klein anzufangen. Sie können z.B. andere lokale Unternehmen darum bitten, auf Ihre Webseite zu verlinken (meistens findet dabei ein sogenannter Linktausch statt). Oder sie erstellen einige Blogeinträge und teilen diese über Twitter, Facebook, Google+ oder XING mit anderen. Außerdem können Sie andere Blogger darum bitten, auf deren Blog Gastbeiträge zu schreiben, um von dort auf Ihre Webseite zu verlinken. Wenn sie Blogeinträge zu aktuellen Events oder News erstellen, können Sie von größeren Webseiten entdeckt und verlinkt werden.

  9. Über SEO-News & Praktiken auf dem Laufenden halten
  10. Suchmaschinenoptimierung entwickelt sich stetig weiter. Dabei immer über die neusten Trends informiert zu sein ist schwierig, aber einige Online-Ressourcen machen es einfacher, den Überblick zu behalten. Dazu gehören:
    SEOmoz
    SEOBook
    Radio4SEO
    SEO United
    SEO-Book

  11. Den Erfolg von SEO verfolgen und messen
  12. SEO kann viel Zeit und Aufwand in Anspruch nehmen. Doch was nutzt das, wenn man die Ergebnisse nicht sehen kann? Es gibt viele Erfolgskriterien, die täglich, wöchentlich oder monatlich überprüft werden können, um die SEO-Strategie zu überwachen und anzupassen. Tipp: Erstellen Sie sich ein monatliches Excel-Dashboard oder nutzen Sie ein Webanalyse-Paket, um überprüfen zu können, wie viel Traffic auf Ihrer Webseite durch organische Suche zustande kommt. Außerdem ist es sinnvoll, indexierte Seiten, Leads, ROI, Schlagwörter und Ihre Platzierung in Suchmaschinen zu überwachen.

Quelle: HubSpot

(Fabian Tief)

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