Facebook: 50 Tipps für Unternehmen – Einstieg, Gestaltung, Kommunikation

Das weltweit größte soziale Netzwerk Facebook setzt im Social-Media-Bereich die Rekordmarken. Mit aktuell einer halben Milliarde Nutzern wäre es nach China und Indien das drittgrößte Land der Erde. Pro Monat steigt die Mitgliederzahl um etwa zehn Prozent. Allein in Deutschland nutzen laut SPIEGEL Online über neun Millionen Menschen die Plattform, um sich zu vernetzen.
Auch immer mehr Unternehmen zeigen sich auf Facebook. Unter den Betreibern der als Fanseiten bezeichneten Präsenzen finden sich bekannte Marken wie BMW, McDonalds oder Starbucks. Aber auch immer mehr kleinere und mittelgroße Unternehmen werben um Fans. Im Mittelstand setzt sich langsam die Auffassung durch, dass ein Engagement im Bereich Social Media zum Marketing-Mix gehört – und dass die Netzwerke auch für Bereiche wie Personalsuche oder Support genutzt werden können.
Dabei eignet sich Facebook sicher nicht für jeden Zweck und für jede Firma. Doch während die einen noch Bedenken gegen den Spiel- und Spaßcharakter des erst 2004 gegründeten Netzwerks äußern, wird es von vielen Unternehmen bereits als wichtiges Werkzeug für Kundenkommunikation, Markenführung im Internet oder Promotion-Kampagnen gesehen.
Wichtigster Punkt aller Überlegungen: Der Kunde kann über Facebook in direkten Kontakt mit dem Unternehmen treten, im Idealfall profitieren davon beide Seiten. Die Nutzer können Fragen stellen, Firmen sammeln Anregungen und Feedback, betreiben Marktforschung und bewerten Produkte. Facebook zu nutzen, kann echte Vorteile im Wettbewerb bringen – es zu ignorieren, kann sich kein Unternehmen mehr leisten. Zumal Facebook inzwischen zu Unternehmen eigene, automatisch generierte Angebote online stellt, auf die Sie keinen Einfluss haben.
Um diesen Punkt zu verdeutlichen und um Einsteigern die ersten Schritte zu erleichtern, haben wir die folgenden 50 Facebook-Tipps für Unternehmen zusammengestellt. Die Themen reichen von der Anmeldung über die Profilverwaltung bis zu möglichen Marketing-Strategien und zu Werbung mit Facebook-Anzeigen. Außerdem haben wir zahlreiche Beispielseiten verlinkt. Sollten Sie nach der Lektüre noch Fragen oder Anregungen haben, freuen wir uns auf Ihr Feedback – in unserem Blog oder auf der Facebook-Seite von SMO14.
I – Facebook – Erste Schritte
1) Anmeldung: Facebook bietet nicht nur die Option, persönliche Profile zu erstellen. Sie können auch als Unternehmen auftreten. Einzige Voraussetzung: Sie müssen einen persönlichen Facebook-Account besitzen. Das Konto fürs Unternehmen richten Sie wie folgt ein:
a) Gehen Sie auf facebook.com
b) Wählen Sie die für Ihr Unternehmen zutreffende Branche bzw. Kategorie
c) Namen festlegen (Mehr dazu unter Punkt 3)
d) Seite noch nicht öffentlich machen, sondern erst, nachdem sie fertig gestaltet ist
e) Weitere notwendige Daten eingeben, um ein Facebook-Konto zu erstellen
f) Geben Sie ihre Daten ein und bestätigen die Registrierungsmail
g) Konto erstellt!
h) Gegebenfalls Administratoren einrichten: „Seite bearbeiten“, unter Administratoren auf „hinzufügen“ klicken
Weitere Tipps zur Anmeldung finden Sie etwa auf kreativbuero.de.
2) URL anpassen: Die URL ist der Pfad zu Ihrer Fanseite. Sie wird zunächst von Facebook vergeben, kann aber geändert werden, sobald Ihre Seite über 25 Fans hat. Diese Möglichkeit sollten Sie unbedingt nutzen, um auf Ihr Unternehmen aufmerksam zu machen und die Auffindbarkeit in Suchmaschinen zu erhöhen. Wie Sie die URL ändern können, erfahren Sie im Tutorial von netheweb.de.
3) Namen wählen: Wählen Sie einen Namen, der Ihr Unternehmen vertritt. Möglicherweise reicht Ihr Firmenname, Sie können jedoch auch eine Kurzbeschreibung anhängen wie in diesem Beispiel. Ein geschickt gewählter Name enthält bereits Schlüsselwörter (wie hier bei Bosch), die Ihnen helfen sowohl im World Wide Web als auch über die interne Facebook-Suche besser gefunden zu werden.
4) Unternehmen vorstellen: Ist die Anmeldung abgeschlossen, gilt es, ihre Seite mit Inhalten zu füllen. Darunter fallen zunächst eine Präsentation der eigenen Firma und Ihrer Marke (hier am Beispiel Porsche) sowie eine kurze Firmenbiographie oder ähnliche Informationen. Sie lassen sich unter dem Reiter “Info” eintragen oder in einem eigenen Reiter wie hier bei der Krones AG. Was auf keinen Fall fehlen sollte: Der Link auf Ihre Firmen-Webseite.
5) Mitarbeiter sichtbar machen: Viele Firmen wahren Anonymität, doch insbesondere kleine und mittlere Unternehmen können stark von Kundennähe profitieren. Stellen Sie die Gesichter hinter der Firma vor, erzählen Sie wer Sie sind. Nutzer wollen mit echten Menschen kommunizieren, nicht mit anonymen Marken. Hier ein Beispiel: der Social Media Examiner aus den USA.
6) Produktpalette zeigen: Stellen Sie Ihre Produkte und Leistungen vor. Es sollte auf den ersten Blick erkennbar sein, wofür Ihr Unternehmen steht. Dies können Sie über Fotos, Videos oder Texte erreichen. Auf diese Weise erreichen Sie auch Nutzer, die Ihre Seite nur kurz ansurfen.
7) Fotoalben und Videos einpflegen: Bestücken Sie Ihre Fotoalben mit Bildern ihrer Produkte, laden Sie Videos von lustigen und sehenswerten Werbeaktionen hoch oder zeigen Sie sich selbst. Ein witziges Foto oder Video kann Ihnen mehr Fans und damit potenzielle Kunden einbringen als Sie glauben.
Profilbild auswählen: Wählen Sie ein Bild, das Ihr Unternehmen repräsentiert. Bestenfalls ist dort auch der Namen Ihres Unternehmens zu sehen. Das Profilbild darf 200 Pixel breit und 600 Pixel hoch sein – das sollten Sie ausnutzen. Achten Sie bei der Auswahl darauf, dass ein Ausschnitt des Bildes als Icon bei Ihren Einträgen auf der Facebook-Seite angezeigt wird. Die beiden Bilder lassen sich nicht getrennt hochladen, Sie müssen also ein Motiv wählen, bei dem auch der Ausschnitt noch Sinn macht.
9) Textbox nutzen: Unter ihrem Profilbild finden Sie eine Textbox, in der Sie beispielsweise einen Slogan, einen Leitspruch Ihrer Firma oder schlichtweg einen kleinen Willkommens-Spruch unterbringen können – und natürlich einen Link, den Sie einfach als http://www.url.de eingeben können.
10) Texte zu Fotos und Videos erstellen: Falls Sie Fotos und Videos hochgeladen haben, ergänzen Sie diese mit kurzen Informationen. Texte auf Facebook sind relevant für die Suche und können die Nutzer zu Kommentaren anregen.

11) Reiter bearbeiten: Um Reiter wie „Fotos“, „Links“ oder „Notizen“ bearbeiten zu können, gehen Sie auf der persönlichen Facebook-Seite („Neuigkeiten“) in der linken Spalte auf „Werbeanzeigen und Seiten“. Dann klicken Sie auf „Seiten“. Jetzt befinden Sie sich in dem Bereich (s. Bild oben), in dem Sie Ihre Seite sowie die einzelnen Facebook-Anwendungen bearbeiten können.
12) Reiter löschen: Nicht genutzte Reiter sollten Sie entfernen. Klicken Sie dazu einfach auf den Link „Anwendung entfernen“.
13) Weitere Seiten anlegen: Sie können jederzeit weitere Fanseiten erstellen und diese mit Inhalten füllen. So legen viele Unternehmen eine weitere Facebook-Seite für einzelne Produkte oder Angebote in anderen Sprachen an. Um eine weitere Seite anzulegen, klicken Sie auf „Seite erstellen“.
14) Notizen anlegen: Der Tab (Reiter) „Notizen“ fungiert als Tableau, auf dem Sie Ankündigungen machen können. Diese sind für alle Facebook-Nutzer einsehbar. Sie können die Funktion etwa für Termine oder wichtige Bekanntmachungen nutzen, insbesondere wenn diese nicht auf Ihrer täglich aktualisierten Pinnwand untergehen sollen. Nutzen Sie die Funktion nicht, sollten Sie den Reiter über “Anwendung entfernen” löschen.
II – Gestaltung Ihrer Facebook-Seite
15) Design anpassen: Mit wenigen Handgriffen können Sie ihren Facebook-Account interessant und einzigartig gestalten. Große Unternehmen glänzen oft mit schicken Designs in eigenen Reitern, die attraktiv auf die Nutzer wirken. Für kleine und mittlere Unternehmen reichen ein schickes Profilbild, interessante Fotos und eventuell Videos aus. Auffallen, aber nicht um jeden Preis, heißt die Devise. Wollen Sie mehr als die Standardansicht, können Sie die hauseigene Programmiersprache von Facebook nutzen.
16) FBML nutzen: Die Facebook Markup Language erleichtert die individuelle und attraktive Gestaltung Ihrer Seite. Als sinnvoll hat sich vor allem die Installation einer Fanbox erwiesen. Ein deutschsprachiges Tutorial hierzu finden Sie auf facebookmarketing.de.
Dank FBML können Sie nun einzigartige Reiter erschaffen, die auf Ihre Marke zugeschnitten sind. Dieses umfangreiche Tutorial beschreibt Schritt für Schritt den Weg zu Ihrem eigenen Reiter.
17) Auf Übersichtlichkeit achten: Auch wenn Ihnen FBML ermöglicht, eine Vielzahl von Elementen auf der Fanseite zu platzieren, sollten Sie vorsichtig vorgehen. Verwirren Sie die Nutzer nicht mit zu viel Schnickschnack!
18) Anwendungen hinzufügen: Sie können beliebig viele Anwendungen zu Ihrer persönlichen Facebook-Seite hinzufügen. Diese finden Sie auf der „Einstellungen“-Seite ganz unten unter „Weitere Anwendungen“. Haben Sie eine Anwendung ausgewählt, werden Sie auf die entsprechende Facebook-Seite geleitet. Dort sollten Sie darauf achten, dass unter dem Profilbild der Link „Zu meiner Seite hinzufügen“ verfügbar ist. Falls ja, klicken Sie darauf. Anschließend lässt sich die Anwendung in Ihren Einstellungen bearbeiten.
III – Kontakte und Kommunikation
19) Fans gewinnen: Laden Sie zunächst Ihre Freunde auf Facebook über einen Eintrag an der Pinnwand ein, auch Fan Ihrer Unternehmensseite zu werden. Dies wird ihnen über den „Gefällt mir“-Button auf Ihrer Seite ermöglicht. Schauen Sie sich außerdem in Facebook-Gruppen um, die für Ihr Unternehmen für Bedeutung sind.

20) Widgets nutzen: Die von Facebook als „Social Plugins“ bezeichneten Widgets finden Sie auf dieser Seite.
Wählen Sie ein geeignetes aus und bauen Sie es auf Ihrer Webseite oder Ihrem Blog ein. Unter anderem stehen zur Verfügung: eine „Like“-Box (s. Bild oben), mit dem Nutzer sofort Fans Ihrer Seite werden können sowie Echtzeit-Streams Ihrer Einträge auf der Pinnwand.
21) Nicht nerven: Auch wenn Kontakte das A und O auf Facebook sind – die Kamikaze-Taktik, jeden einzuladen, dem Sie begegnen, funktioniert nicht. Ein professioneller Facebook-Auftritt verträgt keine aufdringliche Anmache. Konzentrieren Sie sich auf gezielte Einladungen. Früher oder später wird der sogenannte Tipping Point erreicht, an dem sich das Interesse an Ihrem Unternehmen verselbständigt. Schließlich ist dies die große Stärke von sozialen Netzwerken: Sie lassen Ihre Kontakte für sich arbeiten. Stellen Sie interessante Inhalte bereit, werden diese auch gefunden.
22) Diskussionen befeuern: Engagieren Sie sich in für Ihre Zielgruppe relevanten Gruppen bei Facebook und beteiligen Sie sich dort an den Diskussionen. Durch Ihr Fachwissen auf einem bestimmten Gebiet können Sie glänzen und die Nutzer, die sich ebenso an der Diskussion beteiligen, werden sich auf Ihrer Facebook-Seite einfinden.
23) Gruppen gründen: Sie können auch selbst eine Gruppe gründen, um Kontakte über Themen zu sammeln. So besteht zum Beispiel die Möglichkeit Feedback zu bekommen, das Sie wiederum nutzen können, um Ihren Facebook-Auftritt noch mehr auf die Kunden abzustimmen. Eine Gruppe gründen können Sie hier.
24) Persönlich einladen: Wenn Sie bereits einige Kontakte haben und Ihre Page mit vielen Schlüsselwörtern bestückt ist, versuchen Sie weitere Kontakte zu schließen, beispielsweise Freunde Ihrer Kontakte. Auch hier gilt: Einladung mit persönlicher Widmung versehen, nicht aufdringlich wirken.
25) Status updaten: All Ihre Fans können ihre Statusnachrichten verfolgen. Stellen Sie sicher, dass diese interessant sind und neugierig machen. Nutzer sollten über aktuelle Entwicklungen und Trends auf dem Laufenden gehalten werden.
26) Angebote machen: Mit Schmankerl wie Gutscheinen können Sie Nutzern Ihre Seite schmackhaft machen. Das ist auch im B2B-Bereich möglich, etwa durch vergünstigte Messe-Tickets, spezielle Newsletter mit Insider-Informationen oder andere Benefits. Nicht vergessen: Eine Facebook-Kampagne in größerem Ausmaß lässt sich durch Werbung auf der Plattform ankurbeln.
27) Kommentare schätzen: Die Besucher kommentieren Ihre Fotoalben, Videos oder News? Dann sollten Sie auch antworten, um Dialogbereitschaft zu signalisieren. Lassen Sie auf jeden Fall Bewertungen zu und nutzen Sie die Fanseite für weitere Interaktionsmöglichkeiten. Stellen Sie Fragen, greifen Sie brisante Themen auf, scheuen Sie sich nicht, meinungsstark zu agieren.
28) Umfragen starten: Marktforschung light. Rufen Sie zu Umfragen auf, in dem Sie eine Facebook-App nutzen oder auf Facebook einen Link zu Angeboten wie Flisti.com setzen.
29) Kooperationspartner suchen: Schauen Sie sich bei Facebook um, eventuell finden Sie Business-Partner, die Sie bereits aus anderen Kooperationen kennen oder lernen neue Unternehmen kennen, mit denen Sie sich gewinnbringend verknüpfen können.

30) Andere Unternehmen kontaktieren: Nachrichten, Kommentare, Chat oder Pinnwandeinträge bieten auch Möglichkeiten, mit anderen Unternehmen in Kontakt zu treten. Letztere sind besonders interessant: Sie können Ihre Seite relativ leicht in den Einträgen verlinken, in dem Sie ein „@IhrFirmenname“ an die Nachricht heften. Schon haben Sie Ihre Page mit anderen Unternehmen verknüpft.
31) Listen anlegen: Über die Listenfunktion können Sie ihre Kontakte sortieren. Diese Sortierung ermöglicht es Ihnen, bestimmte Gruppen von Kontakten mit Sonderrechten auszustatten. So können Sie über Ihr Profil einzelne Gruppen direkt ansprechen. Die Listenfunktion erreichen Sie am einfachsten über das Chatfenster in Facebook. Öffnen Sie es, finden Sie dort unter „Freundeslisten“ den Punkt „Neue Liste anlegen“. Im Chat-Menü können Sie Listen auch bearbeiten, das geschieht durch einen Klick neben den Listennamen im Chatfenster.
32) Chat richtig einstellen: Beachten Sie bei Ihren Privatprofilen, dass Sie die Chat-Einstellungen anpassen können. Einzelne Listen lassen sich für den Chat sperren, so sind Sie nur für bestimmte Nutzer tatsächlich sichtbar. Sie können übrigens den Facebook-Chat auch unabhängig von der Facebook-Seite nutzen – wie, das wird hier erläutert.
33) Privatsphäre schützen: Die von Facebook angebotenen Einstellungen zum Schutz Ihrer Daten im Web wird oft als zu kompliziert kritisiert. Tatsächlich ist das Feintuning nicht jedermanns Sache, es gibt aber Hilfe im Netz. Alles was Sie über die Privatsphäre bei Facebook wissen müssen, finden Sie etwa bei Thomas Hutter.
34) Newsfeed scannen: Falls einer Ihrer Kontakte eine relevante Statusnachricht gepostet hat, scheuen Sie sich nicht, darauf zu reagieren. Ihr Unternehmen wirkt dadurch freundlicher und offener. Hier gilt: Der Mittelweg ist der richtige Weg. Sie sollten lediglich auf für Sie relevante News reagieren und im Zweifelsfall immer einem nutzwertigen Kommentar den Vorzug vor einem einfachen Klick auf den „Like“-Button geben.
35) Vorsicht bei Gewinnspielen: Verlosungen werden von Unternehmen gerne genutzt, um neue Fans zu generieren. Aber Achtung, nicht jede Form ist hier erlaubt. Hin und wieder ändert Facebook die Geschäftsbedingungen. Planen Sie ein Gewinnspiel, sollten Sie auf jeden Fall die Richtlinien beachten.
36) User Generated Content nutzen: Bieten Sie Besuchern die Möglichkeit, eigene Inhalte auf Ihrer Fanseite zu veröffentlichen. Perfektioniert hat das zum Beispiel Ritter Sport: Nutzer können hier Bilder von sich mit einer Tafel Schokolade hochladen. Jedes Nutzerbild bringt Ihnen neue Besucher auf die Seite, denn Freunde der Kontakte werden sich die Bilder ebenfalls ansehen wollen.
IV – Facebook und das Web
37) Mit anderen Netzwerken verknüpfen: Über die offenen Schnittstellen lässt sich Facebook leicht mit anderen Plattformen im Internet verknüpfen. So können Sie etwa einen Twitter-Feed problemlos auf Facebook anzeigen lassen. Dazu besuchen Sie auf Facebook die Twitter-Anwendung, erlauben die Verbindung und bestätigen, dass Twitter Ihre Nachrichten auch an Facebook senden soll. Natürlich können Sie Ihre Facebook-Seite auch im Business-Netzwerk Xing verlinken sowie Ihr Xing-Profil in Facebook zugänglich machen.
38) Link zur Firmen-Webseite setzen: Die Verlinkung von Facebook auf Ihre Unternehmens-Präsenz im Web kann ein Hauptgrund dafür sein, eine Fanseite zu starten. Ihre Facebook-Seite ermöglicht Kundenkontakte, sie dient als Visitenkarte und Marketing-Plattform.
39) Link von der Firmen-Webseite setzen: Andererseits können Sie Nutzer Ihrer Webseite dort über Widgets auf Ihre Facebook-Präsenz bringen, etwa wenn dort eine interessante Aktion läuft.

40) Besucher tracken: Mit Hilfe von Tools wie Google Analytics können Sie in Erfahrung bringen, welche Stichworte auf Ihre Facebook-Seite geführt haben, wie lange die Nutzer auf Ihrer Seite bleiben und von welcher Page Ihre Besucher aus zu Ihnen gefunden haben. Ein schönes Tutorial hierzu finden Sie auf facebookmarketing.de.
41) Facebook-Statistiken auswerten: Die von Facebook selbst zur Verfügung gestellten Statistiken geben Aufschluss über den Traffic auf Ihrer Fanseite sowie über die demographischen Daten Ihrer Nutzer und ihr Feedback – eine echte Hilfe, um Inhalt zu optimieren. Sie finden die Übersicht in der linken Spalte auf Ihrer Fanseite unter „Statistiken“. Weitere Auswertungen der von Facebook zur Verfügung gestellten Statistiken lassen sich etwa im Personalberater-Blog finden.
42) Anhang in E-Mails ergänzen: Integrieren Sie in Ihren E-Mail-Footer einen Link, der zu Ihrer Facebook-Seite führt. Fordern Sie Ihre Kollegen auf, ebenfalls Links zu setzen.
43) Visitenkarten nutzen: Natürlich sollten Sie auch außerhalb des World Wide Web Ihre Seite publik machen. Geben Sie Ihre Facebook-Adresse auf Ihrer geschäftlichen Visitenkarte an. Nutzen Sie das Facebook-Logo, um auf der Karte für Ihre Präsenz zu werben.
44) Möglichst oft verlinken: Setzen Sie von jeder Firmen-Webseite sowie von anderen von Ihnen betreuten Seiten einen Link auf Facebook. Damit steigern Sie den Wert Ihrer Seite und machen sie interessanter für Nutzer und Suchmaschinen.
V – Weitere Tipps
45) Dedizierte Ressourcen freimachen: Nach dem Erstellen einer Facebook-Seite sollte die Verwaltung des Accounts nicht stiefmütterlich behandelt werden. Einer oder mehrere Mitarbeiter sollte diese Aufgabe übernehmen und für Aktivität auf der Seite sorgen. Nichts ist Schlimmer als eine verwaiste Facebook-Seite mit veralteten Pinnwand-Einträgen.
46) Offen arbeiten: Erläutern Sie im Info-Reiter nicht nur, was Ihr Unternehmen tut. Stellen Sie auch die Mitarbeiter vor, die Ihre Facebook-Seite betreuen – je ausführlicher, desto besser. Übernimmt eine Agentur diese Aufgabe, sollten Sie dies ebenfalls deutlich machen. Schöne Beispiele finden sich hier.
47) Strategie entwickeln: Sie sollten sich nicht bei Facebook anmelden, ohne sich vorher mit der Materie beschäftigt zu haben. Sprechen Sie mit Geschäftspartnern über die Vorteile und mögliche Parterschaften. Sammeln Sie Tipps und Tutorials. Setzen Sie sich Ziele: eine bestimmte Anzahl an Fans, Kommentaren, etc.
48) Anzeigen schalten: Als Plattform für Werbung wird Facebook momentan noch unterschätzt. Das Preis-Leistungs-Verhältnis kann stimmen, probieren Sie es einfach aus. Dabei können Sie auch testen, ob ein Link in der Anzeige besser auf Ihre Facebook-Seite oder direkt auf Ihre Webseite führen sollte. Auch dazu gibt´s Tipps von facebookmarketing.de.
49) Geduldig bleiben: Schneller Erfolg wird sich in den meisten Fällen nicht einstellen. Nur mit Ausdauer, Ruhe und der richtigen Strategie können Sie auf Facebook erfolgreich sein. Freuen Sie sich über jeden neuen Fan, denn jeder Markenbotschafter kann Ihnen am Ende neue Kunden bringen.
50) Experten fragen: Im Internet finden Sie zahlreiche weitere Tipps zu Facebook. Auch wir helfen Ihnen gerne. Falls Sie eine Fanseite starten wollen oder Fragen zu Ihrer Seite haben, kontaktieren Sie uns – entweder über Facebook, per Mail an info@smo14.de oder auf unserer Webseite.
(Kevin Holtmann & Uwe Baltner)
7 Kommentare to “Facebook: 50 Tipps für Unternehmen – Einstieg, Gestaltung, Kommunikation”
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